5 Vorteile von Business Intelligence im Einzelhandel

Retail und Business Intelligence

Business Intelligence wird häufig als eine Art magische Zauberkugel beschrieben, die Unternehmen die Zukunft voraussagt und Trends und Tendenzen vor allen anderen erkennt. Aber mit Zauberei hat BI nichts zu tun, vielmehr kann sie Unternehmen ganz konkret helfen und ganz besonders auch dem Einzelhandel. Sie garantiert eine Verbesserung in allen Bereichen, v.a. aber erkennt sie Verkaufschancen, in dem Augenblick, wo sie sich auftun.

Aber was ist eigentlich Business Intelligence? Einfach gesagt: Business Intelligence verwandelt große unstrukturierte Datenmengen in sinnvolle Informationen. Das macht sie mithilfe von Softwareinstrumenten wie Microsoft Power BI. Daten werden nicht einfach nur gesammelt und archiviert, sondern in wertvolle Informationen umgewandelt, die ganz einfach abzurufen und zu nutzen sind. Präzise Informationen sind die Basis für richtige Entscheidungen.

Der Detailhandel sammelt sehr viele Kundendaten, ohne aber daraus zugängliche Informationen zu machen. So bleiben die Daten Rohdiamanten, wie bei einer Mine, die nur fördert anstatt weiterzuverarbeiten. Edelsteine werden die Daten erst durch Business Intelligence.

Für den Einzelhandel gibt es 5 Bereiche, die besonders von Business Intelligence profitieren:

1. Sie haben große Datenmengen, aber relevante Informationen fehlen

Das Datensammeln ist für den Einzelhandel heute selbstverständlich, aber Daten sind nicht gleich Informationen. Das Unternehmen kann in Daten schwimmen, was aber keinen Vorteil bringt, wenn es daraus keine sinnvollen Informationen ableiten kann.

Informationen sind strukturierte Daten in einem sinnvollen Kontext. Sie sollten so gesammelt werden, dass sie einen konkreten Bedarf erfüllen. Daten, die nur archiviert werden, helfen niemandem.

Das, wenn man so will, Magische an der Business Intelligence ist die tiefgehende Analyse und strukturierte Aufbereitung der Daten. So können Daten zum Kundenverhalten automatisch in übersichtliche Darstellungen umgewandelt werden, Tendenzen, Trends und potentielle Probleme werden auf einen Blick sichtbar. Ihr Geschäft ist bestens gerüstet für die Zukunft.

2. Daten und Informationen sind nur unzureichend zugänglich

Vielleicht verfügt Ihr Unternehmen schon über wichtige Reports wie Verkaufsstatistiken und Marktdaten, nur sind diese schwer zu finden. Wenn Anwender, im speziellen Fall sind das meist Verantwortliche, nicht wissen, dass es diese Informationen gibt oder sie mühsam suchen müssen (es kommt vor, dass Informationsflüsse von einer Abteilung blockiert werden), ist das so, als hätte man keine.

Eine moderne Business Intelligence-Lösung schafft hier Abhilfe. Alle Informationen sind für jene, die sie brauchen, sofort zugänglich und leicht abrufbar. Das steigert die Produktivität der Mitarbeiter, die Zeit wird sinnvoll genutzt und nicht mit dem Auffinden von Informationen vergeudet.

3. Die Daten sind verstreut und müssen manuell zusammengeführt werden

Wenn verschiedene Abteilungen Daten sammeln, kann es zu Überschneidungen und Doppelungen kommen. Vor allem aber muss man, um Informationen zu erhalten, Daten aus verschiedenen Quellen zusammensuchen und mühsam erneut eingeben, was sehr ineffizient ist. Fehler sind häufig, weil die Daten vom jeweiligen Anwender interpretiert werden.

Eine gut abgestimmte Business Intelligence-Lösung stellt präzise Informationen zur Verfügung, Ungenauigkeiten werden vermieden, die Datensuche wird beschleunigt und Entscheidungen können informierter getroffen werden. Ein Vorteil, der allen im Unternehmen hilft.

4. Entscheidungsprozesse sind langsam und nur wenigen vorbehalten

Häufig hängen Probleme bei der Entscheidungsfindung mit den Informationen zusammen, die nicht oder nur unzureichend zur Verfügung stehen, weniger mit den Personen, die Entscheidungen treffen.

Sind diese Informationen über ein Business Intelligence-System leicht zugänglich, wird der Entscheidungsprozess vereinfacht und somit beschleunigt. Das Unternehmen ist dank einer soliden und genauen Datenauswertung bestens gerüstet für die Zukunft. Stehen diese Informationen auch noch vielen Mitarbeitern zur Verfügung, sinkt das Risiko, dass ein einziger Verantwortlicher die falschen Entscheidungen trifft. Er wird zwar immer noch das letzte Wort haben, aber andere können Informationen aus ihrem Kompetenzbereich beisteuern und so die Entscheidung beeinflussen.

5. Arbeiten Sie noch mit Excel-Tabellen und Kreisdiagrammen anstelle von Softwarelösungen und KPI?

Nichts gegen gut organisierte Excel-Datenblätter oder bunte Kreisdiagramme! Nur, ab einer gewissen Wachstumsstufe wird das nicht mehr genügen. Die Informationen sind nicht mehr vertrauenswürdig genug und könnten das Wachstum behindern.

Reports sind optimale Ausgangspunkte für die Datenanalyse, es ist aber anzuraten auf Leistungskennzahlen (KPI) überzugehen, um mehr Faktoren für alle Geschäftsbereiche abzudecken. Damit kann man Ziele nachverfolgen und erreichen und künftige Entscheidungen für das Unternehmen besser treffen.

Machen Sie Ihr Unternehmen intelligent!

Wenn nur einer der oben aufgezählten Punkte für Ihre Einzelhandelstätigkeit in Frage kommt, sollten Sie an den Erwerb einer Business-Intelligence-Lösung denken. Dahinter versteckt sich keine Magie, sondern die Fähigkeit Daten, die ohnehin gesammelt werden, in wertvolle Informationen zu verwandeln, zum Segen für alle Geschäftsbereiche.

Quelle: 5 clear signs you need Business Intelligence in your retail business

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