Smart Working: Arbeit ohne Risiko

Corona Virus und Smart Working

Das Interesse an Smart Working ist seit dem Lockdown infolge der Corona-Pandemie sprungartig gestiegen. Aber weil es in aller Munde ist, hat sich der Begriff gedehnt und verwischt. Statt Klarheit, herrscht Konfusion.

Telearbeit versus Smart working

Smart Working und Telearbeit verfolgen ähnliche aber nicht gleiche Konzepte. Telearbeit ist nur ein Teilaspekt von Smart Working. Seit den 1970iger Jahren versteht man darunter vor allem Heimarbeit, bei der das Zuhause zum Büro wird.

Beim Smart Working geht es aber um flexible Arbeitsplätze und Arbeitszeiten. Einen Tag wird zu Hause gearbeitet, dann ist man in der Firma für ein Meeting, das wiederum von anderen Mitarbeitern via Videokonferenz verfolgt wird, weil sie gerade bei einem Kunden waren und auf ihren Heimflug warten. Smarte Arbeit kann auch vertraglich geregelt sein, es geht weniger um Arbeitszeiten, sondern um Zielvereinbarungen. Mehr Vertrauen, weniger Kontrolle.

Für die gegenwärtige Krise reicht einfache Telearbeit. Wir sollen den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden und deshalb zu Hause bleiben. Nur für die Grundversorgung und für Notfälle dürfen wir nach draußen. Gelingt uns das mit minimaler Produktionsminderung, umso besser.

Aber wir sollten die gegenwärtige Situation zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wie wir die Fähigkeiten der Mitarbeiter optimal nutzen können. Wie können sie ihr Bestes im Beruf geben und gleichzeitig für Familie und Gesellschaft da sein?

Wir sind überzeugt, dass bei Verantwortlichen nach Covid19 ein Umdenken stattfinden wird. Die aktuelle Notsituation macht deutlich, in welchem Ausmaß die Welt vernetzt ist. Ressourcen aber auch Probleme verbreiten sich mit unglaublichen Geschwindigkeiten.

Menschen, die sich auf unserem Planeten bewegen, verursachen immense ökologische (Luftverschmutzung, Verbrauch von endlichen Ressourcen) und soziale Kosten (Unfälle, Stress, Distanz von der Familie). Dazu kommen noch versteckte Kosten, die, wie sich gerade jetzt zeigt, alle Vorstellungen sprengen.

Smart Working ist eine Möglichkeit, den Problemen einer vernetzten Welt mit Resilienz zu begegnen. Denn Smart Working bedeutet nicht Rückzug aus der Welt und auch nicht Verzicht auf Begegnungen oder Entfremdung und Einsamkeit.

Smart Working heißt, die Arbeit an Situationen und Umgebungen anzupassen, weil diese sich ändern können, manchmal auch plötzlich und unvorhergesehen. Das können persönliche Schicksalsschläge sein, z.B. ein Unfall oder die Krankheit von Angehörigen, aber Umweltkatastrophen (Überschwemmungen, Muren, Brückeneinsturz), die sich auf Personen- und Güterverkehr auswirken, Betriebsveränderungen (neuer Dienstsitz, neue Produkte, neue Kunden) oder globale Probleme wie plötzliche Marktveränderungen oder wie eben jetzt eine Pandemie, die niemand vorhergesehen hat.

EOS Solutions unterstützt Flexible Working, ein Solidaritätsprojekt, das italienischen Unternehmen bei der raschen Adaptierung von Smart Working-Tools unter die Arme greift. Wir bieten kostenlose Aktivierung inklusive Schulung von Microsoft Teams, dem Kollaborationsinstrument für Arbeit auf Distanz von Microsoft.

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